Wer
Koordiniert von digitalswitzerland in enger Zusammenarbeit mit dem BAKOM, umgesetzt von Firmen, Hochschulen, Organisationen und Behörden als «Action Contributors».
Source: AI Action Plan, AboutAI Policy
Der Swiss AI Action Plan ist ein Massnahmenplan von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung. digitalswitzerland koordiniert ihn in enger Zusammenarbeit mit dem BAKOM. Er bündelt 23 Massnahmen in fünf Bereichen und ist rechtlich nicht verbindlich.
Nicht von swissAI. Trotz des ähnlichen Namens ist swissAI weder Herausgeber noch Koordinator des Plans. swissAI ist der unabhängige Anwenderverband für KI in der Schweiz und ordnet den Plan hier für Anwenderinnen, Anwender und KMU ein. Stand: 7. Oktober 2026.
Koordiniert von digitalswitzerland in enger Zusammenarbeit mit dem BAKOM, umgesetzt von Firmen, Hochschulen, Organisationen und Behörden als «Action Contributors».
Source: AI Action Plan, About23 Massnahmen in fünf Bereichen: Bildung, Forschung, Infrastruktur, Daten und Governance. Eine Massnahme, die Testumgebungen, gehört zu zwei Bereichen.
Source: AI Action Plan for SwitzerlandKeine. Der Plan ist ein lebendes Dokument, das die Strategie Digitale Schweiz des Bundes ergänzen will. Gemessen wird er daran, wie viele Massnahmen umgesetzt werden.
Source: AI Action Plan, AboutEin strukturierter Schweizer Beitrag zum Geneva AI Summit im Juni 2027, den der Plan als Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit sieht.
Source: AI Action Plan, AboutTitel auf Deutsch zusammengefasst, das englische Original darunter. Details, Verantwortliche und Meilensteine stehen auf der Website des Plans.
Ein Kompetenzschub für Wirtschaft und Bevölkerung. Leitung: Rainer Baumann, Migros-Genossenschafts-Bund.
Ab 2027 sollen eine Million Menschen lernen, KI verantwortungsvoll zu nutzen: mit Lernplattform, nationalem Dialog, Botschafterinnen und Botschaftern sowie Geschichten aus der Praxis.
KI-Bildung über alle Stufen abstimmen. Erster Meilenstein ist ein nationaler MINT-Kongress am 2. Februar 2027 an der EPFL unter der Leitung der SATW.
Lehrpersonen der Sekundarstufen I und II und der Berufsbildung lernen praxisnah, über KI und mit KI zu unterrichten.
Ein frei zugänglicher Leitfaden auf Deutsch und Englisch für Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte von KMU, ergänzt durch Workshops mit regionalen Partnern.
Ein von Arbeitgebern anerkannter Kurznachweis für Berufsleute ohne Technikhintergrund, etwa aus dem kaufmännischen Bereich.
Spitzenforschung in enger europäischer Zusammenarbeit ausbauen. Leitung: Daniel Naeff, ETH AI Center.
Schweizer Institutionen sollen europäische Förder- und Rechenprogramme mitgestalten, nicht nur daran teilnehmen.
Anlaufstellen bündeln Wissen und erprobte Lösungen, damit KMU technische und rechtliche Hürden nicht allein lösen müssen.
Geschützte Räume, in denen Start-ups und etablierte Firmen KI unter realen Bedingungen erproben; Regeln dafür bis Ende 2026.
Öffentliche Infrastruktur für unabhängige Sicherheitsforschung, Evaluation und Tests vor der Markteinführung, als Diskussionsgrundlage für den Gipfel in Genf.
Offene Schweizer Modelle für Bereiche mit sensiblen Daten, damit Dokumente nicht über fremde Infrastruktur laufen müssen.
Widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen und Abhängigkeiten aktiv steuern. Leitung: Yves Zischek, Digital Realty.
Die öffentliche Hand soll bei der Beschaffung Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern gezielt begrenzen, auch mit Open Source.
Rechenzentren für KI sollen möglichst effizient arbeiten und ihren Verbrauch offenlegen.
Den künftigen Bedarf an Rechenleistung und Strom für kritische Anwendungen im Inland planbar machen.
Vorausschauende Regeln für Standorte, Netzanschluss und Abwärmenutzung neuer Rechenzentren.
Die staatliche E-ID einführen und die digitale Vertrauensinfrastruktur weiterentwickeln.
Hochwertige Daten verfügbar machen und ihre Nutzung stärken. Leitung: André Golliez, Swiss Data Alliance.
Gemeinsame Kriterien, wann Daten für das Training und den Betrieb von KI geeignet sind.
Vorhandene Daten verantwortungsvoll über den ursprünglichen Zweck hinaus nutzen können.
Offene und administrative Daten von Bund, Kantonen und Gemeinden einheitlich und auffindbar machen.
Eine internationale Stelle, die verlässliche Daten und Statistiken auffindbar macht, in Genf ansiedeln.
Gelungene Beispiele sichtbar machen, damit andere Branchen sie übernehmen können.
Ein innovationsfreundlicher, schlanker Schweizer Weg bei der KI-Regulierung.
BAKOM, digitalswitzerland und ETH Zürich machen die Vorlage des Bundes für Selbstverpflichtungen praxistauglich, damit Branchen noch 2026 eigene Verhaltenskodizes erarbeiten können.
Dieselbe Massnahme wie im Bereich Forschung: Bedingungen und rechtliche Grundlagen für nationale Sandboxes bis Ende 2026.
Die Zuständigkeiten von Bund, Kantonen und Gemeinden für digitale Standards neu ordnen, weil die heutige Kompetenzordnung nicht mehr genügt.
Start am digitalswitzerland Forum in Bern mit Bundesrat Albert Rösti.
Source: Netzwoche, 24. Oktober 2025Erste öffentliche Konsultation zu den Handlungsfeldern.
Source: digitalswitzerland, 30. November 2025«Zero Draft» und zweite Konsultationsrunde zu Massnahmen und Umsetzung.
Source: digitalswitzerland, 30. November 2025Erste Fassung mit 23 Massnahmen am Digital Gipfel Schweiz in Andermatt.
Source: digitalswitzerland, May 28, 2026Start der nationalen Kampagne für den verantwortungsvollen Umgang mit KI.
Source: digitalswitzerland, May 28, 2026Geneva AI Summit, laut Plan der Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit.
Source: AI Action Plan, AboutOberstes Gremium ist die Steering Group. Sie legt Ziele und Meilensteine fest, entscheidet über neue Massnahmen und trifft sich einmal pro Quartal. Die Umsetzung liegt bei den «Action Contributors», für einzelne Massnahmen auch bei digitalswitzerland selbst.
Das Playbook für die KI-Einführung in KMU ist frei zugänglich und richtet sich an Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte.
Zum PlaybookDie nationale Kampagne für den verantwortungsvollen Umgang mit KI soll eine Million Menschen erreichen. Wer im eigenen Betrieb KI-Kompetenz aufbaut, findet dort Material und Anschluss.
KI-Weiterbildung in der SchweizBranchen sollen noch 2026 eigene Verhaltenskodizes für verantwortungsvolle KI erarbeiten können. Das Gesetz zur KI-Konvention kommt separat; die Vernehmlassung ist für das erste Halbjahr 2027 geplant.
Geneva AI Summit 2027Alle können Massnahmen vorschlagen oder sich als Action Contributor melden. digitalswitzerland prüft vor, die Steering Group entscheidet.
info@ai-actionplan.chRund um «Swiss AI» gibt es mehrere Initiativen mit ähnlichen Namen. Diese Übersicht zeigt, wer hinter was steht.
| Name | Wer | Was |
|---|---|---|
| swissAI (Swiss AI Association) | Unabhängiger, nicht gewinnorientierter Verein | Anwenderverband für KI in der Schweiz: Mitglieder, Weiterbildung, News, Events, Trägerorganisation der Parlamentarischen Gruppe Künstliche Intelligenz |
| Swiss AI Action Plan | digitalswitzerland in enger Zusammenarbeit mit dem BAKOM | Massnahmenplan von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung mit 23 Massnahmen, rechtlich nicht verbindlich |
| digitalswitzerland | Dachorganisation für die Digitalisierung der Schweiz | Koordiniert den Action Plan, organisiert Digital Gipfel und Forum |
| Swiss AI Initiative | ETH Zürich und EPFL mit dem CSCS | Forschungsinitiative, entwickelt unter anderem das offene Sprachmodell Apertus |
| Geneva AI Summit 2027 | Bund (UVEK und EDA) | Internationaler KI-Gipfel am 21. und 22. Juni 2027 in Genf |
| Strategie Digitale Schweiz | Bund | Digitalstrategie des Bundes mit eigenem Aktionsplan; der Swiss AI Action Plan will sie ergänzen |
| America's AI Action Plan | Regierung der USA, Juli 2025 | Ähnlicher Name, anderes Land; taucht in Suchresultaten oft zuerst auf |
Ein Massnahmenplan, der die Schweiz auf künstliche Intelligenz vorbereiten soll. Er bündelt 23 Massnahmen in fünf Bereichen: Bildung, Forschung, Infrastruktur, Daten und Governance. Umgesetzt werden sie von Firmen, Organisationen, Hochschulen und Behörden.
Koordiniert wird er von digitalswitzerland in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kommunikation. Oberstes Gremium ist eine Steering Group mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Hochschulen und dem BAKOM. Sie tagt einmal pro Quartal.
Nein. Er ist kein Gesetz, sondern eine gemeinsame Agenda und versteht sich als lebendes Dokument. Die gesetzliche Regulierung von KI läuft separat: Die Vernehmlassung zur Umsetzung der KI-Konvention des Europarats ist laut Planung des Bundesrats für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Er versteht sich als Schweizer Beitrag zum Gipfel vom 21. und 22. Juni 2027 in Genf. Der Gipfel soll laut Plan den Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit bilden, etwa mit der Idee eines «CERN für KI».
Ja. Alle können Massnahmen vorschlagen oder sich als «Action Contributor» melden, der eine Massnahme umsetzt. digitalswitzerland prüft die Vorschläge vor, die Steering Group entscheidet. Kontakt: info@ai-actionplan.ch.
Nein. Trotz des ähnlichen Namens sind das zwei verschiedene Dinge. swissAI ist der unabhängige Anwenderverband für KI in der Schweiz. Den Plan koordiniert digitalswitzerland mit dem BAKOM. Wir ordnen ihn hier aus Sicht der Anwenderinnen und Anwender ein.
What applies to AI in Switzerland and the EU, what's coming next, and where swissAI takes a stand.
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